Wir versuchen regelmäßig, mit Nutzern des Groundfridge darüber zu sprechen, wie ihnen die Nutzung gefällt. Diesmal sprachen wir mit Walter in Voorst. In ihrem Garten legen sie derzeit einen Waldgarten an. Seit Anfang 2025 nutzen sie den Groundfridge als natürliche Kühlung. Ein Gespräch über bewusste Entscheidungen, die Praxis des Erntens und den Wert natürlicher Kühle.
„Der Groundfridge passt perfekt in Kombination mit einem Waldgarten“
Sie haben den Groundfridge jetzt seit knapp einem Jahr im Garten. Was war für Sie der wichtigste Beweggrund für die Anschaffung?
Der Hauptgrund ist die Kombination mit dem Waldgarten, den wir anlegen. Für dessen Ernte hatten wir keinen logischen Platz. Dabei spielte die Einrichtung unseres Hauses eine Rolle: Wir haben keinen Keller und auch keinen anderen direkten kühlen Raum im Haus. Der Groundfridge löst dieses logistische Problem auf ganz natürliche Weise.
Wie haben Sie die Anlaufphase und das erste Nutzungsjahr erlebt?
Das Konzept funktioniert in der Praxis einfach sehr gut; der Raum bleibt konstant schön kühl. Der Fairness halber muss ich sagen, dass wir bei der Lieferung auf ein paar technische Startschwierigkeiten gestoßen sind. Der Groundfridge hatte anfangs Schäden und der Ventilator funktionierte nicht. Das wurde damals fachmännisch repariert und seitdem funktioniert das System einwandfrei. Es ist zu einem zuverlässigen Bestandteil unseres Haushalts geworden.
Wenn wir einen Blick hineinwerfen: Was lagern Sie derzeit alles im Keller?
Unser Vorrat ist vielfältig, aber derzeit lagern wir hauptsächlich viel Hafermilch, Kombucha und eine Auswahl an Wein. Den täglichen, direkten Vorrat bewahren wir natürlich einfach in der Küche auf, aber der größere ruhende Vorrat steht hier. Da der Raum für uns so groß ist, führen wir übrigens eine genaue Liste darüber, was genau im Groundfridge liegt, damit wir den Überblick behalten und Verschwendung vermeiden.
Merken Sie, dass die Jahreszeitenwechsel großen Einfluss auf die Innentemperatur und die Leistung des Kellers haben?
Der Groundfridge hat jetzt fast einen kompletten Jahreszyklus mitgemacht und liefert auch in den wärmeren Sommermonaten überraschend stabile Leistungen, obwohl wir verstehen, dass die Temperatur während langer Trockenperioden ansteigt. Er bleibt wesentlich kühler als oberirdisch. Getränke und Weine bleiben problemlos auf der von uns gewünschten Temperatur. Sollte einmal warme Luft durch das Öffnen eindringen, merken wir, dass der Raum innerhalb kürzester Zeit wieder auf die Basistemperatur abgekühlt ist.
Unternehmen Sie selbst noch spezifische Maßnahmen, um das Innenklima zusätzlich zu regulieren?
Im Prinzip müssen wir da wenig tun; das System reguliert sich größtenteils selbst über die Erdabkühlung und die Belüftung. Wir haben jedoch zu unserer eigenen Beruhigung ein Thermometer hineingestellt. So können wir die Daten und Temperaturschwankungen genau überwachen, was uns hilft zu lernen, wie sich der Keller über die Jahre hinweg im Verhältnis zu den Jahreszeiten verhält.